FEU Scheune
Brandeinsatz
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eingesetzte Kräfte
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Fahrzeugaufgebot
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Einsatzbericht
Am Dienstag, dem 10. November wurde die Ortswehr Groß Berkel mit dem Stichwort FEU Scheune zu einem Großbrand nach Grupenhagen alarmiert.
Da sich ein Teil der Scheune bereits im Vollbrand befand wurde unmittelbar nach Alarmierung der ersten Ortsfeuerwehren durch den Gemeindebrandmeister die Alarmstufe erhöht, um ausreichend Einsatzkräfte und vor allem Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben. Zudem wurden zur Unterstützung auch die Drehleitern aus Hameln und Bad Pyrmont sowie im weiteren Verlauf der Gerätewagen Atemschutz der FTZ, die Versorgungsgruppe der Kreisfeuerwehr und ein Messwagen aus Rumbeck angefordert.
Noch vor Beginn der Löscharbeitern konnten durch den Landwirt bereits acht Kälber in Sicherheit gebracht werden. Ein weiteres Kalb wurde später bei den Löscharbeiten entdeckt und konnte ebenfalls offensichtlich unverletzt gerettet werden. Leider kam für einige Hühner und Küken aber jede Hilfe zu spät.
Das Feuer in dem Gebäude fand reichlich Nahrung, da sich darin neben den Tieren auch eine große Menge Stroh befand. So konzentrierten sich die Einsatzkräfte zunächst auch erst einmal auf die Abriegelung bzw. Sicherung des noch nicht betroffenen Gebäudeteils sowie eines in unmittelbarer Nähe stehenden Wohnhauses.
Unter massivem Einsatz von C- und B-Strahlrohren sowie des Wenderohrs der Hamelner Drehleiter konnte das Feuer auf den bereits brennenden Teil der Scheune begrenzt werden. Das sich auf dem Dachboden befindliche Stroh wurde dann zum Teil aus der Scheune gebracht und im Freien abgelöscht.
Da es das brennende, zum Teil aber auch nasse Stroh zu einer erheblichen Rauchentwicklung kam wurden die Einwohner Grupenhagens vorsorglich durch Rundfunkdurchsagen und soziale Netzwerke aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zusätzlich wurden durch den zwischenzeitlich aus Rumbeck angeforderten Messwagen der Kreisfeuerwehr an verschiedenen Stellen im Ort Messungen durchgeführt. Alle Messergebnisse lagen dabei aber unterhalb der Nachweisgrenze, sodass gegen 20:30 Uhr diesbezüglich Entwarnung gegeben werden konnte.
Nachdem das Stroh aus der Scheune gebracht war und sämtliche Brandnester abgelöscht waren konnte der Gemeindebrandmeister gegen 01:30 Uhr "Feuer aus" melden. Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei an diesem Brandeinsatz beteiligt. Allein unter Atemschutz wurden 46 Trupps zur Brandbekämpfung und zum Herausholen des Strohs eingesetzt.
Nachdem die Groß Berkeler Einsatzkräfte ihre notwendigen Nacharbeiten vor Ort erledigt hatten und im Feuerwehrhaus die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war, konnten die Kameradinnen und Kameraden nach etwa 8 1/2 Stunden gegen 03:00 Uhr morgens endlich wieder nach Hause.
Für den Einen oder die Andere war dadurch die Nacht bis zum Arbeitsbeginn am Mittwochmorgen äußerst kurz. Aber dies nehmen wir alle in Kauf - freiwillig. Für Ihre Sicherheit!
Fotos und Presseberichte folgen in Kürze.





