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Artikel aus dem Online-Portal der DWZ - Rubrik Blaulicht

Großangelegte Rettungsübung in Aerzen
Sirenengeheul will nicht enden

AERZEN. Wer am Samstagvormittag die Sirenen und das nicht enden wollende Geheul der Martinshörner der Feuerwehr- und Rettungswagen hörte, der musste denken, es habe sich gerade ein Unglück größeren Ausmaßes ereignet – glücklicherweise probten Notärzte, Feuerwehr- und DRK-Einheiten lediglich den Ernstfall.


DWZ 01

Die angenommene Lage: Im DRK-Seniorenstift an der Bahnhofstraße in Aerzen

ist die Heizung ausgefallen. Handwerker versuchen die Anlage zu reparieren.

Gegen 10 Uhr ereignet sich eine Verpuffung. Arbeiter ziehen sich schwere

Brandwunden zu; Qualm dringt durch eine defekte Rauchschutztür in den Flur

einer Wohngruppe. Es gilt, so schnell wie möglich 22 Verletzte zu retten und

medizinisch zu versorgen. Anfangs rücken nur ein Notarzt- und zwei

Rettungswagen sowie die Feuerwehr Aerzen an. Schnell ist klar: Ohne

Verstärkung geht es nicht. Die Feuerwehren Groß Berkel, Königsförde, Grießem

und Reher kommen zur Unterstützung. Zudem wird das System „Leitender

Notarzt“ aktiviert. Die Leitstelle löst „MANV“ aus – das ist die Abkürzung für

Massenanfall von Verletzten.

 

Eine Nebelmaschine sorgt dafür, dass die Kräfte nicht sofort merken, dass es

sich um eine Übung handelt. Das Personal und die Bewohner sind eingeweiht;

Mitglieder des DRK-Ortsvereins mimen die Verletzten. Viele wurden für diese

Aufgabe geschminkt. Die Opfer sehen blass oder schlimm verletzt aus. Die

Evakuierung geht schnell vonstatten. „Die Feuerwehrlage wurde schneller als

erwartet abgearbeitet“, sagt Übungsleiter Daniel Hundertmark. Auch Einsatzleiter

Friedhelm Senke ist „sehr zufrieden“. In einem Pavillon teilen Notarzt und

Rettungsassistenten die Geretteten in Gruppen ein – grüne, gelbe und rote

Bänder verraten Rettern, wer leicht, mittelschwer oder schwerstverletzt ist. Das

DRK schickt Freiwillige aus vier Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG); die Hamelner

Feuerwehr ist mit einem sogenannten MANV-Zug dabei. Nach Angaben von

Brandamtmann Thomas Breitkopf, der die Übung beobachtet hat, war es der

erste Einsatz für diese Spezialeinheit. 25 Rettungs- und Krankenwagen, aber

auch zahlreiche Spezialfahrzeuge rücken aus nah und fern an. Auf einem

Parkplatz baut die Feuerwehr einen Behandlungsplatz für 50 Patienten auf. Zwei

weitere DRK-Behandlungsplätze stehen bereit – die Zelte müssen aber nicht

aufgestellt werden. „Dafür gab es nicht genug Patienten“, sagt der

stellvertretende DRK-Kreisbereitschaftsleiter Michael Bretzing. Mit Rettungs- und

Krankenwagen werden die Mimen – zum Teil mit Blaulicht und Sirene – nach

Hameln gefahren.

 

Am Ende der großangelegten Rettungsübung, die auch von Harald Menzel,

Amtsleiter für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz beim

Landkreis, verfolgt wurde, zeigt sich die Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes,

Dr. Jörg Meckelburg „außerordentlich zufrieden“ mit dem Engagement der

Rettungskräfte und dem Übungsverlauf. Es sei beeindruckend, wie viele

Einheiten in kurzer Zeit aktiviert werden konnten. Das Zusammenspiel müsse

natürlich weiter optimiert werden, so der Leitende Notarzt.

Autor: Ulrich Behmann

 

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Fotos: Ulrich Behmann

Deister- und Weserzeitung

Quelleninformationen
Autor: Ulrich BehmannWebsite: http://www.dewezet.de

   

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Letzte Aktualisierung 08/12/2019 - 08:59 Uhr
   
   
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