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Wieder Brandstiftung: Schuppentür in Groß Berkel in Brand gesetzt

 

Diesmal am Dibbetweg

 

Weitere Brandstiftung in Aerzen gemeldet -

diesmal an der Holztür eines Schuppens gezündelt

 

Groß Berkel (wbn). Erst jetzt wurde bekannt, dass es im Raum Aerzen zu einer weiteren Brandstiftung gekommen ist.

Im Dibbetweg in einem Kleingarten ist an der Tür zu einem Geräteschuppen von einem Unbekannten Feuer gelegt worden. Die Flammen an der hölzernen Eingangstür sind allerdings von selbst erloschen. Die Brandermittler gehen auch in diesem Fall von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Nachfolgend der Polizeibericht: In der Nacht von Sonntag (24.11.) auf Montag (25.11.) kam es in Groß Berkel in einem Kleingarten im Dibbetweg offensichtlich zu einer weiteren Brandstiftung. Bislang unbekannte Täter setzten die hölzerne Eingangstür zu einem Geräteschuppen auf dem Kleingartengelände in Brand. Aufgrund von glücklichen Umständen erlosch das Feuer jedoch offensichtlich von selbst, so dass lediglich ein geringer Sachschaden von ca. 200 Euro entstand und die Beschädigung an der Tür erst später entdeckt und gemeldet wurde.

 

Stunden ist die Lage wieder unter Kontrolle

Aerzen (red). Nach dem Austritt von Ammoniak in der Aerzener Brotfabrik ist die Lage wieder unter Kontrolle. Am Montag war in dem Betrieb eine größere Menge des Atemgiftes ausgetreten.

Nach 22 Stunden hatte die Feuerwehr am Dienstagmorgen um 10 Uhr alle Sicherungsarbeiten abgeschlossen. An einer Anlage zur Schockfrostung von Kuchen war am Montag ein Austritt von Ammoniak festgestellt worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr Aerzen erkundeten die Lage: Eine größere Menge des Atemgifts war bereits in eine unter der Anlage befindlichen Wanne gelaufen und verdampfte von dort. Der Ammoniakgeruch war auch vor dem Gebäude deutlich wahrnehmbar. Daher entschloss sich der Einsatzleiter

weitere Gefahrguteinheiten zu alarmieren. Die Feuerwehreb Groß Berkel, Grießem, Herkendorf, Grupenhagen sowie der Gefahrgutzug und der ABC-Zug der Kreisfeuerwehr setzten sich nach Aerzen in Marsch.

Das bis dahin ausgetretene Ammoniak wurde mit Chemikalienbindemitteln aufgenommen und so unschädlich gemacht. Da im unmittelbaren Bereich der Anlage durch das gasförmige Ammoniak Explosions- und Gesundheitsgefahr bestand, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Die Arbeiter der Firma konnten alle unverletzt aus dem Gebäude geführt werden und wurden von der Firmenleitung nach Hause geschickt.

Bei weiteren Erkundungen wurde festgestellt, dass von der Anlage eine Leitung abgerissen war und so das Ammoniak aus zwei Öffnungen austreten konnte. Eine Öffnung konnte von den Einsatzkräften verschlossen werden, während die andere Öffnung auf Grund der Bauweise der Anlage nicht zugänglich war. Daher war es notwendig, die Anlage komplett zu entleeren. Eine Fachfirma lieferte dafür Spezialpumpen und besondere Auffangbehälter, um die 300 Liter Ammoniak aufzunehmen.

Das flüssige Ammoniak wurde so weit wie möglich aus der Anlage in die Spezialbehälter umgepumpt. Nachdem die überwiegende Menge abgepumpt war, wurde der Rest kontrolliert in das Gebäude abgelassen und weiter beheizt, um eine schnelle Verdampfung zu gewährleisten. Mit bis zu drei Hochleistungslüftern wurde dann der gasförmige Schadstoff aus der Halle gedrückt. Nachdem Messungen ergeben hatten, dass die Konzentration des Ammoniaks unter 150 ppm (parts per million) gefallen war, wurde die Lüftungsanlage der Produktionshalle wieder in Betrieb genommen.

Zurzeit liegt die Konzentration in der Halle bei 50 ppm, was dem Einsatztoleranzwert entspricht. Da weiterhin ein stechender Geruch in der Halle wahrnehmbar ist, werden die Be- und Entlüftungsmaßnahmen weiterhin durchgeführt.

Quelleninformationen
Autor: Ralph LorenzWebsite: http://www.weserbergland-nachrichten.de

   

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