Einloggen

   

Suchen und Finden  

   

Letzter Einsatz  

Technische Hilfeleistung
16.08.2019
Multhöpen
   

Zufallsbilder  

   

Besucher seit 07.01.2013  

414687
HeuteHeute20
Dieser MonatDieser Monat1153
AlleAlle414687
   

Fahranfänger kracht nach riskantem Überholvorgang gegen Baum

Von Ralph Lorenz

Königsförde (wbn). Die Ereignisse überschlagen sich gegenwärtig im Weserbergland: Ein Todesopfer an einem Bahnübergang bei Fischbeck (wir berichteten) sowie die zweistündige Rettungsaktion eines 18-jährigen Fahranfängers zwischen Königsförde und Groß Berkel, der nach einem Überholvorgang mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Baum geprallt war - es sind Nachteinsätze, die von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren physische und psychische Stärke verlangen und die Rettungskräfte in Atem halten.

Das wird auch deutlich in diesem Nachrichten-Video der Weserbergland-Nachrichten.de, das die zweistündigen intensiven Bemühungen der Feuerwehren zeigt, zwei eingeklemmte Personen aus einem Autowrack zu befreien, das kaum noch als Seat zu erkennen ist. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod.

"Christoph Niedersachsen" landete unmittelbar neben der Unfallstelle um den 18 Jahre alten Fahrer aufzunehmen, dessen Beine nach dem Crash hoffnungslos eingeklemmt waren und der  von Notärzten und Rettungssanitätern intensivmedizinisch versorgt werden musste.

Stunden ist die Lage wieder unter Kontrolle

Aerzen (red). Nach dem Austritt von Ammoniak in der Aerzener Brotfabrik ist die Lage wieder unter Kontrolle. Am Montag war in dem Betrieb eine größere Menge des Atemgiftes ausgetreten.

Nach 22 Stunden hatte die Feuerwehr am Dienstagmorgen um 10 Uhr alle Sicherungsarbeiten abgeschlossen. An einer Anlage zur Schockfrostung von Kuchen war am Montag ein Austritt von Ammoniak festgestellt worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr Aerzen erkundeten die Lage: Eine größere Menge des Atemgifts war bereits in eine unter der Anlage befindlichen Wanne gelaufen und verdampfte von dort. Der Ammoniakgeruch war auch vor dem Gebäude deutlich wahrnehmbar. Daher entschloss sich der Einsatzleiter

weitere Gefahrguteinheiten zu alarmieren. Die Feuerwehreb Groß Berkel, Grießem, Herkendorf, Grupenhagen sowie der Gefahrgutzug und der ABC-Zug der Kreisfeuerwehr setzten sich nach Aerzen in Marsch.

Das bis dahin ausgetretene Ammoniak wurde mit Chemikalienbindemitteln aufgenommen und so unschädlich gemacht. Da im unmittelbaren Bereich der Anlage durch das gasförmige Ammoniak Explosions- und Gesundheitsgefahr bestand, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Die Arbeiter der Firma konnten alle unverletzt aus dem Gebäude geführt werden und wurden von der Firmenleitung nach Hause geschickt.

Bei weiteren Erkundungen wurde festgestellt, dass von der Anlage eine Leitung abgerissen war und so das Ammoniak aus zwei Öffnungen austreten konnte. Eine Öffnung konnte von den Einsatzkräften verschlossen werden, während die andere Öffnung auf Grund der Bauweise der Anlage nicht zugänglich war. Daher war es notwendig, die Anlage komplett zu entleeren. Eine Fachfirma lieferte dafür Spezialpumpen und besondere Auffangbehälter, um die 300 Liter Ammoniak aufzunehmen.

Das flüssige Ammoniak wurde so weit wie möglich aus der Anlage in die Spezialbehälter umgepumpt. Nachdem die überwiegende Menge abgepumpt war, wurde der Rest kontrolliert in das Gebäude abgelassen und weiter beheizt, um eine schnelle Verdampfung zu gewährleisten. Mit bis zu drei Hochleistungslüftern wurde dann der gasförmige Schadstoff aus der Halle gedrückt. Nachdem Messungen ergeben hatten, dass die Konzentration des Ammoniaks unter 150 ppm (parts per million) gefallen war, wurde die Lüftungsanlage der Produktionshalle wieder in Betrieb genommen.

Zurzeit liegt die Konzentration in der Halle bei 50 ppm, was dem Einsatztoleranzwert entspricht. Da weiterhin ein stechender Geruch in der Halle wahrnehmbar ist, werden die Be- und Entlüftungsmaßnahmen weiterhin durchgeführt.

Quelleninformationen
Autor: Ralph LorenzWebsite: http://www.weserbergland-nachrichten.de

   
August 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1
   
Wetterwarnung für Kreis Hameln-Pyrmont :
Es ist zur Zeit keine Warnung aktiv.
0 Warnung(en) aktiv
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 21/08/2019 - 07:46 Uhr
   

gültiger Bereich : Hameln-Hastenbeck
gültiger Bereich : Hameln-Hastenbeck  
www.dwd.de
   
414687
Copyright © 2019 Freiwillige Feuerwehr Groß Berkel. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.