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Das Nachrichten-Video der Weserbergland-Nachrichten.de zum schweren Unfall auf der B1


Dramatische Meldungslage:  Eine eingeschlossene Person und aus dem Motorraum des Unfallwracks dringt Rauch...

Von Ralph Lorenz und Frank Weber


Groß Berkel (wbn). Die Freiwillige Feuerwehr Groß Berkel im Dauereinsatz. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Stunden wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrkameraden zu einem schweren Unfall auf der Bundesstraße 1 gerufen. Diesmal war ein Toyota gegen einen entgegen kommenden Kleinbus geprallt. Die Fahrerin des Transporters wurde dabei eingeklemmt und musste mit einer Rettungsschere aus dem Unfallwrack befreit werden. Dramatisch wurde es als der Hinweis kam, dass ein Fahrzeug brennen würde.

Rauchschwaden waren bedrohlich aus dem  Motorraum gedrungen. Wie die Situation tatsächlich vor Ort war, ist aus dem nachstehenden Nachrichten-Video der Weserbergland-Nachrichten.de ersichtlich, das heute nachgeschoben wurde, nachdem die Weserbergland-Nachrichten.de bereits gestern Nachmittag ausführlich über den Unfall in einer Bildmeldung berichtet hatten. Fortsetzung von Seite 1

Die Bundesstraße 1 zwischen Groß Berkel und Klein Berkel war gestern infolge des Unfallgeschehens für mehrere Stunden in beiden Fahrtrichtungen gesperrt gewesen.

Nachfolgend der offizielle Polizeibericht aus Hameln:  "Auf der Bundesstraße 1 ereignete sich am Freitagnachmittag, 1.2.2013, gegen 15:15 h, ein Verkehrsunfall durch den eine Frau schwer- und zwei weitere Personen leichtverletzt wurden. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei geriet der Fahrer eines Toyota-Pkw (26) zwischen Groß und Klein Berkel in den Gegenverkehr und prallte mit einem entgegen kommenden Personentransporter (8-Sitzer) zusammen.

Durch den Zusammenprall wurde die Fahrerin des Transporters schwerverletzt. Ihre Beifahrerin (55) und der Toyotafahrer wurden leicht verletzt. Bei dem Unfall wurde die Fahrerin des Personentransporters im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch Einsatzkräfte der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Unmittelbar nach dem Unfall war der Toyota in Brand geraten und wurde durch Unfallhelfer mit Handfeuerlöschern gelöscht.

Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen nach insgesamt auf mindestens 15000 EUR. Während der Zeit der Rettungs- und Unfallaufnahmemaßnahmen war die Bundesstraße 1 für knapp 2,5 Stunden durch die Polizei gesperrt und eine örtliche Umleitung eingerichtet worden."

 

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Stunden ist die Lage wieder unter Kontrolle

Aerzen (red). Nach dem Austritt von Ammoniak in der Aerzener Brotfabrik ist die Lage wieder unter Kontrolle. Am Montag war in dem Betrieb eine größere Menge des Atemgiftes ausgetreten.

Nach 22 Stunden hatte die Feuerwehr am Dienstagmorgen um 10 Uhr alle Sicherungsarbeiten abgeschlossen. An einer Anlage zur Schockfrostung von Kuchen war am Montag ein Austritt von Ammoniak festgestellt worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr Aerzen erkundeten die Lage: Eine größere Menge des Atemgifts war bereits in eine unter der Anlage befindlichen Wanne gelaufen und verdampfte von dort. Der Ammoniakgeruch war auch vor dem Gebäude deutlich wahrnehmbar. Daher entschloss sich der Einsatzleiter

weitere Gefahrguteinheiten zu alarmieren. Die Feuerwehreb Groß Berkel, Grießem, Herkendorf, Grupenhagen sowie der Gefahrgutzug und der ABC-Zug der Kreisfeuerwehr setzten sich nach Aerzen in Marsch.

Das bis dahin ausgetretene Ammoniak wurde mit Chemikalienbindemitteln aufgenommen und so unschädlich gemacht. Da im unmittelbaren Bereich der Anlage durch das gasförmige Ammoniak Explosions- und Gesundheitsgefahr bestand, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Die Arbeiter der Firma konnten alle unverletzt aus dem Gebäude geführt werden und wurden von der Firmenleitung nach Hause geschickt.

Bei weiteren Erkundungen wurde festgestellt, dass von der Anlage eine Leitung abgerissen war und so das Ammoniak aus zwei Öffnungen austreten konnte. Eine Öffnung konnte von den Einsatzkräften verschlossen werden, während die andere Öffnung auf Grund der Bauweise der Anlage nicht zugänglich war. Daher war es notwendig, die Anlage komplett zu entleeren. Eine Fachfirma lieferte dafür Spezialpumpen und besondere Auffangbehälter, um die 300 Liter Ammoniak aufzunehmen.

Das flüssige Ammoniak wurde so weit wie möglich aus der Anlage in die Spezialbehälter umgepumpt. Nachdem die überwiegende Menge abgepumpt war, wurde der Rest kontrolliert in das Gebäude abgelassen und weiter beheizt, um eine schnelle Verdampfung zu gewährleisten. Mit bis zu drei Hochleistungslüftern wurde dann der gasförmige Schadstoff aus der Halle gedrückt. Nachdem Messungen ergeben hatten, dass die Konzentration des Ammoniaks unter 150 ppm (parts per million) gefallen war, wurde die Lüftungsanlage der Produktionshalle wieder in Betrieb genommen.

Zurzeit liegt die Konzentration in der Halle bei 50 ppm, was dem Einsatztoleranzwert entspricht. Da weiterhin ein stechender Geruch in der Halle wahrnehmbar ist, werden die Be- und Entlüftungsmaßnahmen weiterhin durchgeführt.

Quelleninformationen
Autor: Ralph Lorenz und Frank WeberWebsite: http://www.weserbergland-nachrichten.de

   
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 22/08/2019 - 02:54 Uhr
   

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