Einloggen

   

Suchen und Finden  

   

Letzter Einsatz  

Technische Hilfeleistung
16.08.2019
Multhöpen
   

Zufallsbilder  

   

Besucher seit 07.01.2013  

414682
HeuteHeute15
Dieser MonatDieser Monat1148
AlleAlle414682
   

 

Bundesstraße 1 bei Groß Berkel stundenlang gesperrt

Toyota gerät auf Gegenfahrbahn und prallt mit Mercedes-

Kleintransporter frontal zusammen - Fahrerin eingeklemmt

Von Ralph Lorenz und Frank Weber

Groß Berkel (wbn).  Vollsperrung auf der Bundesstraße 1 zwischen Groß Berkel und Klein Berkel. Die gute Nachricht zuerst – es haben sich die Erstmeldungen nicht bestätigt, dass eine Person unter Umständen in einem brennenden Fahrzeug eingeschlossen gewesen sein soll. Tatsache war aber, dass die Fahrerin eines Mercedes-Kleintransporters im Graben gelandet und hilflos in dem Wrack eingeklemmt war, nachdem ein entgegenkommender Toyota-Fahrer mit britischem Kennzeichen im Begegnungsverkehr auf ihre Fahrbahn geraten und frontal mit ihr zusammengestoßen war.

Für die Ortsfeuerwehr von Groß Berkel hieß das schon wieder Großeinsatz innerhalb weniger Stunden.  Erst in der Nacht war ein Volvo aus einem Vorgarten geholt worden, der noch dazu gegen die Wand eines Wohnhauses geprallt war. Jetzt musste die Fahrerin mit dem Kleintransporter aus ihrem Fahrzeug herausgeholt werden weil ihr Bein im Fußraum eingeklemmt worden war. Dazu musste Groß Berkel wiederum die Kameraden aus Aerzen anfordern, die über das nötige Gerät verfügten. Groß Berkels stellvertretender Ortsbrandmeister Thomas Meyer hatte 44 Feuerwehrkameraden im Einsatz.

(Zum Bild: Unter keinem guten Stern stand an diesem Tag der Fahrer dieses Toyota mit britischem Kennzeichen. Er war - aus welchen Gründen auch immer - auf die Gegenfahrbahn geraten und mit dem entgegenkommenden Mercedes-Transporter kollidiert. Fotos: Weber)

Über den Grad der Verletzungen der Unfallbeteiligten konnte zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme noch nichts gesagt werden. Für den Freitag-Feierabendverkehr aus Hameln ergaben sich aber enorme Belastungen.

Kilometerlange Autoschlangen schoben sich über eine Ausweichstrecke bei Ohr in großräumiger Umfahrung an der Unfallstelle vorbei. Die Bundesstraße 1 war in diesem Abschnitt bis 17.30 Uhr gesperrt. In den Rundfunksendern der Region gab es wiederholt Durchsagen.

{module [96]}

Stunden ist die Lage wieder unter Kontrolle

Aerzen (red). Nach dem Austritt von Ammoniak in der Aerzener Brotfabrik ist die Lage wieder unter Kontrolle. Am Montag war in dem Betrieb eine größere Menge des Atemgiftes ausgetreten.

Nach 22 Stunden hatte die Feuerwehr am Dienstagmorgen um 10 Uhr alle Sicherungsarbeiten abgeschlossen. An einer Anlage zur Schockfrostung von Kuchen war am Montag ein Austritt von Ammoniak festgestellt worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr Aerzen erkundeten die Lage: Eine größere Menge des Atemgifts war bereits in eine unter der Anlage befindlichen Wanne gelaufen und verdampfte von dort. Der Ammoniakgeruch war auch vor dem Gebäude deutlich wahrnehmbar. Daher entschloss sich der Einsatzleiter

weitere Gefahrguteinheiten zu alarmieren. Die Feuerwehreb Groß Berkel, Grießem, Herkendorf, Grupenhagen sowie der Gefahrgutzug und der ABC-Zug der Kreisfeuerwehr setzten sich nach Aerzen in Marsch.

Das bis dahin ausgetretene Ammoniak wurde mit Chemikalienbindemitteln aufgenommen und so unschädlich gemacht. Da im unmittelbaren Bereich der Anlage durch das gasförmige Ammoniak Explosions- und Gesundheitsgefahr bestand, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Die Arbeiter der Firma konnten alle unverletzt aus dem Gebäude geführt werden und wurden von der Firmenleitung nach Hause geschickt.

Bei weiteren Erkundungen wurde festgestellt, dass von der Anlage eine Leitung abgerissen war und so das Ammoniak aus zwei Öffnungen austreten konnte. Eine Öffnung konnte von den Einsatzkräften verschlossen werden, während die andere Öffnung auf Grund der Bauweise der Anlage nicht zugänglich war. Daher war es notwendig, die Anlage komplett zu entleeren. Eine Fachfirma lieferte dafür Spezialpumpen und besondere Auffangbehälter, um die 300 Liter Ammoniak aufzunehmen.

Das flüssige Ammoniak wurde so weit wie möglich aus der Anlage in die Spezialbehälter umgepumpt. Nachdem die überwiegende Menge abgepumpt war, wurde der Rest kontrolliert in das Gebäude abgelassen und weiter beheizt, um eine schnelle Verdampfung zu gewährleisten. Mit bis zu drei Hochleistungslüftern wurde dann der gasförmige Schadstoff aus der Halle gedrückt. Nachdem Messungen ergeben hatten, dass die Konzentration des Ammoniaks unter 150 ppm (parts per million) gefallen war, wurde die Lüftungsanlage der Produktionshalle wieder in Betrieb genommen.

Zurzeit liegt die Konzentration in der Halle bei 50 ppm, was dem Einsatztoleranzwert entspricht. Da weiterhin ein stechender Geruch in der Halle wahrnehmbar ist, werden die Be- und Entlüftungsmaßnahmen weiterhin durchgeführt.

Quelleninformationen
Autor: Ralph Lorenz und Frank WeberWebsite: http://www.weserbergland-nachrichten.de

   
August 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1
   
Wetterwarnung für Kreis Hameln-Pyrmont :
Es ist zur Zeit keine Warnung aktiv.
0 Warnung(en) aktiv
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 21/08/2019 - 06:38 Uhr
   

gültiger Bereich : Hameln-Hastenbeck
gültiger Bereich : Hameln-Hastenbeck  
www.dwd.de
   
414682
Copyright © 2019 Freiwillige Feuerwehr Groß Berkel. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.