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VON ULRICH BEHMANN

Aerzen. Der Serienbrandstifter hat am späten Montagabend sein zerstörerisches Werk fortgesetzt: Auf einem Grundstück hinter der Aerzener Brotfabrik legte er sein wohl 13. Feuer. Ein 62-jähriger Aerzener habe den glutroten Schein von der Danziger Straße aus gesehen und um 22.52 Uhr die Leitstelle informiert. Sekunden später glühten bei Polizei und Feuerwehr die Telefondrähte, liefen immer mehr Notrufe ein. Meterhohe Flammen schlugen zu diesem Zeitpunkt aus dem hölzernen Vorbau einer aus Steinen und Betonteilen gebauten und mit Welleternitplatten eingedeckten Halle am Wülmser Weg. In dem 50 mal 10 Meter großen Gebäude, das mit einem Spänebunker verbunden ist, befand sich früher eine Zimmerei mit Sägewerk. Heute dient es als Lagerstätte für Fahrzeuge und Möbel. Bei dem Feuer wurden ein in der Halle abgestelltes Sportboot mit Außenbordmotor, ein Anhänger und ein Wohnwagen zerstört. Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf 100000 Euro geschätzt. „Auch dieses Feuer dürfte zu der Serie von Brandstiftungen im Raum Emmerthal und Aerzen gehören“, sagte Kriminalhauptkommissar Heinz Mikus. Ein Team der Tatort-Gruppe sicherte Spuren, machte Fotos. „Nach ersten Feststellungen hat zunächst der Anbau gebrannt“, sagte Mikus. Die Flammen fraßen sich dann in die Halle und breiteten sich dort aus.

Die von der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden eingerichtete Ermittlungsgruppe arbeite mit Hochdruck an der Aufklärung der Taten. Die Beamten überprüften das umfangreiche Spurenaufkommen und gingen zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung nach, hieß es.

Die Feuerwehr löste wieder einmal die zweithöchste Alarmstufe aus: In Aerzen, Reher und Groß Berkel heulten die Sirenen; von Hameln aus machten sich Freiwillige mit Tanklöschfahrzeug und Drehleiter auf den Weg nach Aerzen, um nachbarschaftliche Löschhilfe zu leisten. Mehr als 60 Feuerwehrleute waren unter Leitung von Ortsbrandmeister Heinz Brand im Einsatz. Spezialisten der Feuerwehrtechnischen Zentrale Kirchohsen unterstützten die Einsatzkräfte, die unter Atemschutz gegen das Feuer kämpften. Den Löschmannschaften und anderen Helfern gelang es, einen MB-Truck, ein Wohnmobil und ein Boot aus der Halle zu ziehen. Auch vier Gasflaschen, von denen mindestens zwei im Feuer gestanden haben müssen, wurden gerade noch rechtzeitig geborgen.

Seit Anfang Oktober hat der Täter nunmehr 13 Brände in den Gemeinden Aerzen, Emmerthal und bei Großenberg gelegt.

 

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Die Polizei geht davon aus, dass der Brandstifter den Anbau aus Holz angezündet hat. Das Feuer fraß sich von dort in die Lagerhalle.

 

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Blick in das brennende Gebäude: Ein Wohnwagen steht in Flammen. Fotos: ube

 

Eine interaktive Karte zur Brandserie auf dewezet.de

 

Quelleninformationen
Autor: Ulrich BehmannWebsite: http://www.dewezet.de

   
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Letzte Aktualisierung 22/08/2019 - 02:01 Uhr
   

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