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Freiwillige aus der Region sichern Deiche an der Elbe

Niedersachsen erlebt große Welle der Hilfsbereitschaft


Hannover/Hameln/Holzminden. Ein Hochwasser von gigantischen Ausmaßen wälzt sich die Elbe hinab in Richtung Norddeutschland – und löst schon jetzt in Niedersachsen eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. „Die Menschen leisten hier Großartiges“, befand Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) bei einem Ortstermin auf einem Elbdeich. Auch das Weserbergland hilft den von einer Rekordflut bedrohten Menschen: 132 Feuerwehrleute aus Hameln, Bad Pyrmont, Hessisch Oldendorf und Aerzen sowie 143 Freiwillige aus dem Nachbar-Landkreis Holzminden sind gestern an die Elbe gefahren. Im Amt Neuhaus füllen die Helfer Tausende von Sandsäcken und verstärken damit die Deiche. Zwei lange Blaulicht-Konvois mit jeweils 31 Fahrzeugen waren gestern von Hameln und von Eschershausen aus in Richtung Norden gestartet. Das DRK aus Marienau hat zudem einen Rettungswagen in den Landkreis Lüneburg, der am Mittwoch Katastrophenalarm ausgelöst hatte, geschickt. Am Sonntag wird die Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord aus dem Landkreis Schaumburg ins Hochwasser-Gebiet fahren. Es wird damit gerechnet, dass in Kürze noch weitere Kräfte aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont an der Elbe zur Deichverteidigung eingesetzt werden.

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Sie schuften gegen die Fluten: In Pommau (Landkreis Lüneburg) füllen seit gestern 132 Feuerwehrleute aus Aerzen, Hameln, Bad Pyrmont und Hessisch Oldendorf Sandsäcke, um damit einen gefährdeten Elbdeich verstärken zu können. Foto: B. Lönnecker

 

In den niedersächsischen Elbgebieten werden die Überschwemmungen am Wochenende beginnen. Mit den höchsten Pegelständen wird für Mitte kommender Woche gerechnet. In Hitzacker trat der Fluss schon am Donnerstag über die Ufer. In den Landkreises Lüneburg und Lüchow-Dannenberg sind nach Angaben von Michael Sander vom Landesfeuerwehrverband 4500 Helfer unterwegs, der Großteil von ihnen Feuerwehrleute. „Wir haben 20 Kreisfeuerwehrbereitschaften mit jeweils durchschnittlich 130 Leuten im Wendland im Einsatz – die Leute sind hochmotiviert“, sagt Sander. Das berichtet auch Wolfgang Leskau von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft: „Wenn man die Bilder aus Bayern sieht, sagt sich doch jeder, das darf in Niedersachsen nicht passieren. Wir hoffen, mit einem blauen Auge davonzukommen.“ Die Lebensrettungsgesellschaft hat 300 Helfer ins Amt Neuhaus geschickt.

 

Als große Hilfe erwiesen sich bei der vorsorglichen Flutbekämpfung soziale Netzwerke im Internet, berichtet Jenny Raeder vom Landkreis Lüchow-Dannenberg. „Die Infos, ob in Hitzacker noch Leute zum Hochschleppen von Möbeln gebraucht werden oder im Kieswerk Neu-Tramm noch Leute zum Füllen von Sandsäcken, laufen über verschiedene Kanäle“, sagt Raeder. Allein bei Facebook fanden sich am Donnerstag mehr als 23 000 Einträge zum Hochwasser in Niedersachsen. „1000 Brötchen im Angebot, die noch aufgebacken werden müssten“, bietet eine Nutzerin an – und fügt hinzu: „Noch Aufschnitt gesucht.“

 

Die Bundeswehr hat unterdessen 1400 Soldaten aus Munster ins Wendland geschickt. Zusätzlich stünden 6800 Soldaten der 1. Panzerdivision in Bereitschaft, sagte Oberstleutnant Thomas Polo-czek. Das Deutsche Rote Kreuz hat nach Auskunft von Sprecherin Christine Rettig 350 ehrenamtliche Helfer ins niedersächsische Krisengebiet geschickt: „Man spürt die Solidarität, viele waren schon bei der Flut 2007 dabei.“ Seite 5, 17

 

Von Michael B. Berger

UND ULRICH BEHMANN

 

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Quelleninformationen
Autor: Ulrich BehmannWebsite: http://www.dewezet.de

   

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