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Artikel aus dem Online-Portal der DWZ

Schon wieder: Feuerteufel legt elften Brand bei Gellersen

Feuerwehren waren zu diesem Zeitpunkt in Herkendorf im Löscheinsatz

Gellersen (ube). Die Serie der von einem bislang unbekannten Brandstifter gelegten Feuer reißt nicht ab: Am späten Mittwochabend hat der Täter an der Kreisstraße 37 zwischen Aerzen und Gellersen ein Gartenhaus mit Terrasse und Werkzeugschuppen angezündet. Es brannte komplett nieder. Die Flammen wurden um 22.24 Uhr entdeckt. Weil zu dieser Zeit mehrere Feuerwehren aus der Gemeinde Aerzen noch in Herkendorf bei einem Feuer in einem Wohnhaus im Einsatz waren, ein Scheunenbrand gemeldet worden war und die Fahrt für die Kräfte, die abkömmlich waren, lang war, wurde umgehend die zweithöchste Alarmstufe ausgelöst.

Auch die Feuerwehren Amelgatzen (Emmerthal) und Bad Pyrmont (Drehleiter und Löschfahrzeug) wurden angefordert. Von der aus Holz gebauten Hütte blieben nur Trümmer übrig. Am frühen Donnerstagmorgen gegen 1.30 Uhr wurden Kräfte noch einmal nach Gellersen geschickt – diesmal für Nachlöscharbeiten.

In Herkendorf soll ein Fernsehgerät implodiert sein. Eine Wohnung in der ersten Etage eines Wohnhauses wurde verwüstet. Das gesamte Haus sei in Mitleidenschaft gezogen worden und zunächst nicht bewohnbar, sagte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jens Pieper.

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Gellersen: Das Gartenhaus mit Terrasse und Werkzeugschuppen wurde ein Raub der Flammen. Foto: ube

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Herkendorf: Feuer in einem Wohnhaus. Freiwillige löschen. Noch während dieser Einsatz lief, erreichte die Helfer die Nachricht von dem Feuer in Gellersen. Foto: ube

Stunden ist die Lage wieder unter Kontrolle

Aerzen (red). Nach dem Austritt von Ammoniak in der Aerzener Brotfabrik ist die Lage wieder unter Kontrolle. Am Montag war in dem Betrieb eine größere Menge des Atemgiftes ausgetreten.

Nach 22 Stunden hatte die Feuerwehr am Dienstagmorgen um 10 Uhr alle Sicherungsarbeiten abgeschlossen. An einer Anlage zur Schockfrostung von Kuchen war am Montag ein Austritt von Ammoniak festgestellt worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr Aerzen erkundeten die Lage: Eine größere Menge des Atemgifts war bereits in eine unter der Anlage befindlichen Wanne gelaufen und verdampfte von dort. Der Ammoniakgeruch war auch vor dem Gebäude deutlich wahrnehmbar. Daher entschloss sich der Einsatzleiter

weitere Gefahrguteinheiten zu alarmieren. Die Feuerwehreb Groß Berkel, Grießem, Herkendorf, Grupenhagen sowie der Gefahrgutzug und der ABC-Zug der Kreisfeuerwehr setzten sich nach Aerzen in Marsch.

Das bis dahin ausgetretene Ammoniak wurde mit Chemikalienbindemitteln aufgenommen und so unschädlich gemacht. Da im unmittelbaren Bereich der Anlage durch das gasförmige Ammoniak Explosions- und Gesundheitsgefahr bestand, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Die Arbeiter der Firma konnten alle unverletzt aus dem Gebäude geführt werden und wurden von der Firmenleitung nach Hause geschickt.

Bei weiteren Erkundungen wurde festgestellt, dass von der Anlage eine Leitung abgerissen war und so das Ammoniak aus zwei Öffnungen austreten konnte. Eine Öffnung konnte von den Einsatzkräften verschlossen werden, während die andere Öffnung auf Grund der Bauweise der Anlage nicht zugänglich war. Daher war es notwendig, die Anlage komplett zu entleeren. Eine Fachfirma lieferte dafür Spezialpumpen und besondere Auffangbehälter, um die 300 Liter Ammoniak aufzunehmen.

Das flüssige Ammoniak wurde so weit wie möglich aus der Anlage in die Spezialbehälter umgepumpt. Nachdem die überwiegende Menge abgepumpt war, wurde der Rest kontrolliert in das Gebäude abgelassen und weiter beheizt, um eine schnelle Verdampfung zu gewährleisten. Mit bis zu drei Hochleistungslüftern wurde dann der gasförmige Schadstoff aus der Halle gedrückt. Nachdem Messungen ergeben hatten, dass die Konzentration des Ammoniaks unter 150 ppm (parts per million) gefallen war, wurde die Lüftungsanlage der Produktionshalle wieder in Betrieb genommen.

Zurzeit liegt die Konzentration in der Halle bei 50 ppm, was dem Einsatztoleranzwert entspricht. Da weiterhin ein stechender Geruch in der Halle wahrnehmbar ist, werden die Be- und Entlüftungsmaßnahmen weiterhin durchgeführt.

Quelleninformationen
Autor: Ulrich BehmannWebsite: http://www.dewezet.de

   
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Letzte Aktualisierung 22/08/2019 - 02:33 Uhr
   

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