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2013 07 25 dwz1

Die Fluten in Grießem überschwemmen die Fahrbahn – zeitweise ist der Ort sogar von der Außenwelt abgeschnitten. Foto: Feuerwehr

Überflutungen nach Gewitterschauern

Grießem von Wassermassen besonders betroffen / Wehren bis in den Abend hinein im Einsatz

Aerzen/Emmerthal. „So schlimm haben wir es hier noch nicht gehabt!“ Das haben Einwohner aus Grießem gestern ihrem Ortsbrandmeister Thorsten Schmidt bestätigen müssen. Enorme Wassermassen sammelten sich im Kreuzungsbereich von Lipper- und Pyrmonter Straße. „Das Wasser stand hier kniehoch“, sagt Feuerwehr-Einsatzleiter Schmidt. „Der Sog war so stark, dass man dort kaum noch stehen konnte“, fügt der Feuerwehrmann an.

2013 07 25 dwz2Wasser läuft zwischen Reher und Grießem auf die B 1. 2013 07 25 dwz3Diese Linde ist in Reinerbeck auf die Alverdisser Straße gestürzt. Fotos: fn

Der Gewitterschauer, der gestern Nachmittag über den Landkreis hinwegzog, hat vor allen im Raum Aerzen für Schäden gesorgt. 

 

Grießem war zeitweise nicht mehr über Straßen erreichbar. Die B1 musste bis 18.15 Uhr voll gesperrt werden, der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Im Ort pumpte die Feuerwehr acht Keller leer. Teilweise stand dort eine braune Brühe bis zu 1,50 Meter hoch in den Räumen. Feuerwehren waren im Dorf bis in die Abendstunden mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die erste Alarmmeldung aufgrund des Unwetters beschäftigte die Wehr in Reinerbeck. Dort war durch Windböen eine 40 Zentimeter dicke Linde auf die Alverdisser Straße gedrückt worden. Die Straße „Im Bruche“ befreiten die Reinerbecker Feuerwehrleute von Schlammmassen. In Grupenhagen kam es durch einen Blitzschlag zu Stromausfällen. Schlamm und Geröllmassen liefen auf die Bösingfelder Straße. Dort konnten Gullys die vielen Wassermassen kaum fassen, sie drohten in eine ebenerdig gelegene Wohnung zu laufen. Die Wehr reinigte die Abläufe, der Wasserstand fiel. Auch der Raum Hessisch Oldendorf wurde von starken Regenfällen heimgesucht. In Rumbeck liefen Wassermassen in Höhe des Friedhofes über die Straße „Am Weserbogen“. Einen großen Ast holten Rettungskräfte in Hemeringen aus einem Bach. Dort staute sich das Wasser, der Bach drohte überzulaufen. Im Heßlinger „Rischkampweg“ lief Wasser durch eine Scheune, „Am Ufer“ in einen Keller. Die Hessisch Oldendorfer Wehr pumpte Keller im „Rohdener Weg“, in der „Breslauer Straße“ und der „Bergstraße“ aus. Mit Sandsäcken sicherten die Feuerwehrleute die St. Marienkirche. Auf dem Kirchplatz stehende Wassermassen drohten durch die Türen einzufließen.

 

Hameln übrigens blieb gestern weitgehend verschont: Die Aufführung des Musicals „Rats“ ging – nicht zuletzt dank des schützenden Segels über der Hochzeitshaus-Terrasse, planmäßig über die Bühne. Choreografin Anke Rettkowski: „Unser Ensemble ist doch abgehärtet.“

 

Von Frank NEITZ

 

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Quelleninformationen
Autor: Frank NeitzWebsite: http://www.dewezet.de

   
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Letzte Aktualisierung 21/08/2019 - 06:38 Uhr
   

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