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Artikel aus dem Online-Portal der DWZ

 

Groß Berkel (ube). Ein Motorradfahrer ist Freitagnachmittag auf der Hamelner Straße (B 1) in Groß Berkel verunglückt. Seine Suzuki VZ 800, mit der er um 15.20 Uhr in Richtung Hameln unterwegs war, sei auf einer glitschigen Dieselspur weggerutscht, sagte ein Ermittler.

Der 52-Jährige aus Dörentrup zog sich nach Angaben der Aerzener Polizei schwere Verletzungen zu. Ein Narkosearzt des Sana-Klinikums, der auch Leitender Notarzt ist, kam zufällig auf den Unfall zu und behandelte das Opfer gemeinsam mit Rettungsassistenten der Hamelner Feuerwehr. Die Ölspur zog sich vom Dibbetweg bis zum Multimarkt hin. Freiwillige der Feuerwehr Groß Berkel und Mitarbeiter der Straßenmeisterei rückten aus; ein Arbeiter des Bauhofes stellte Warnschilder auf. Zeitweise bildeten sich lange Staus.

Polizisten aus Hameln, die sich auf die Suche nach dem Verursacher der Ölspur gemacht hatten, entdeckten auf einem Acker neben dem Multimarkt einen Trecker, aus dem Diesel tropfte. Den Fahrer trafen sie nicht an. Um 16.20 Uhr wurde der Rüstzug der Feuerwehr Hameln alarmiert.

Zur selben Zeit ereignete sich in Groß Berkel in der Nähe des Unfallortes im Stop-and-go-Verkehr (in Fahrtrichtung Aerzen) ein leichter Auffahrunfall. Ursache war laut Polizei aber nicht die Ölspur.

 

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Achtung, Ölspur! Feuerwehrleute sperren die B 1 in Richtung Hameln. Kleines Bild: Ein Rettungsteam behandelt den verletzten Motorradfahrer. Fotos: ube

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Stunden ist die Lage wieder unter Kontrolle

Aerzen (red). Nach dem Austritt von Ammoniak in der Aerzener Brotfabrik ist die Lage wieder unter Kontrolle. Am Montag war in dem Betrieb eine größere Menge des Atemgiftes ausgetreten.

Nach 22 Stunden hatte die Feuerwehr am Dienstagmorgen um 10 Uhr alle Sicherungsarbeiten abgeschlossen. An einer Anlage zur Schockfrostung von Kuchen war am Montag ein Austritt von Ammoniak festgestellt worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr Aerzen erkundeten die Lage: Eine größere Menge des Atemgifts war bereits in eine unter der Anlage befindlichen Wanne gelaufen und verdampfte von dort. Der Ammoniakgeruch war auch vor dem Gebäude deutlich wahrnehmbar. Daher entschloss sich der Einsatzleiter

weitere Gefahrguteinheiten zu alarmieren. Die Feuerwehreb Groß Berkel, Grießem, Herkendorf, Grupenhagen sowie der Gefahrgutzug und der ABC-Zug der Kreisfeuerwehr setzten sich nach Aerzen in Marsch.

Das bis dahin ausgetretene Ammoniak wurde mit Chemikalienbindemitteln aufgenommen und so unschädlich gemacht. Da im unmittelbaren Bereich der Anlage durch das gasförmige Ammoniak Explosions- und Gesundheitsgefahr bestand, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Die Arbeiter der Firma konnten alle unverletzt aus dem Gebäude geführt werden und wurden von der Firmenleitung nach Hause geschickt.

Bei weiteren Erkundungen wurde festgestellt, dass von der Anlage eine Leitung abgerissen war und so das Ammoniak aus zwei Öffnungen austreten konnte. Eine Öffnung konnte von den Einsatzkräften verschlossen werden, während die andere Öffnung auf Grund der Bauweise der Anlage nicht zugänglich war. Daher war es notwendig, die Anlage komplett zu entleeren. Eine Fachfirma lieferte dafür Spezialpumpen und besondere Auffangbehälter, um die 300 Liter Ammoniak aufzunehmen.

Das flüssige Ammoniak wurde so weit wie möglich aus der Anlage in die Spezialbehälter umgepumpt. Nachdem die überwiegende Menge abgepumpt war, wurde der Rest kontrolliert in das Gebäude abgelassen und weiter beheizt, um eine schnelle Verdampfung zu gewährleisten. Mit bis zu drei Hochleistungslüftern wurde dann der gasförmige Schadstoff aus der Halle gedrückt. Nachdem Messungen ergeben hatten, dass die Konzentration des Ammoniaks unter 150 ppm (parts per million) gefallen war, wurde die Lüftungsanlage der Produktionshalle wieder in Betrieb genommen.

Zurzeit liegt die Konzentration in der Halle bei 50 ppm, was dem Einsatztoleranzwert entspricht. Da weiterhin ein stechender Geruch in der Halle wahrnehmbar ist, werden die Be- und Entlüftungsmaßnahmen weiterhin durchgeführt.

Quelleninformationen
Autor: Ulrich BehmannWebsite: http://www.dewezet.de

   
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 21/08/2019 - 07:05 Uhr
   

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