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Fahrt eines 24-Jährigen endet an Hausmauer

Polizei: Alkohol und überhöhte Geschwindigkeit waren im Spiel / Fahrer hatte Glück im Unglück

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Nachdem der Volvo eine Mauer durchbrochen hatte, kam er an einem Haus zum Stehen. Foto: Dana

Groß Berkel (tis). In einem Vorgarten und an einem Wohnhaus an der Straße „Auf der Insel“ endete in der Nacht zu Freitag die Fahrt eines 24-jährigen Hamelners mit einem Volvo Kombi in Groß Berkel. Unfallursache dürften nach Polizeiangaben Alkohol am Steuer und überhöhte Geschwindigkeit sein. Der 24-Jährige hatte Glück im Unglück und kam trotz des heftigen Aufpralls unverletzt davon.

Gegen 1.40 Uhr war der 24-Jährige auf dem Dibbetweg in Groß Berkel mit seinem Volvo unterwegs und wollte dann nach links auf die Hamelner Straße (B 1) abbiegen. Vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit kam der Kombi dann aber nach rechts von der Fahrbahn ab, durchschlug eine massive Grundstücksmauer und kam erst etliche Meter weiter an einem Wohnhaus zum Stehen, berichtete Polizeioberkommissar Eckhard Strunk von der Polizeistation Aerzen gestern auf Anfrage. Da es zunächst hieß, ein Pkw wäre in ein Wohnhaus gefahren, wurde neben dem Rettungsdienst und der Polizei auch die Ortsfeuerwehr Groß Berkel um 1.46 Uhr alarmiert.

„Der Pkw war aber nur gegen die Hauswand geprallt, hatte sie und einige Kellerfenster beschädigt. Auch war der Fahrer nicht im Fahrzeug eingeklemmt“, berichtet Groß Berkels Ortsbrandmeister Hartwig zur Mühlen. Die Feuerwehrkräfte konnten sich darauf beschränken, die Einsatzstelle auszuleuchten und abzusichern. Später beseitigten sie noch ausgelaufene Betriebsstoffe. Gegen 3.30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Der Volvo-Fahrer trug durch den Unfall keine ernsthaften Verletzungen davon. Ortsbrandmeister zur Mühlen: „Er hat sicherlich viel Glück gehabt, da der Volvo eine massive Grundstücksmauer durchbrochen und Mauerpfosten umgerissen hat.“ Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten allerdings Alkoholgeruch bei dem 24-Jährigen fest. „Wegen des Verdachts von Alkohol am Steuer wurde bei dem Hamelner eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt“, erklärt Polizeioberkommissar Strunk. Der Sachschaden an Pkw und Wohnhaus wird von der Polizei zusammen auf rund 15 000 Euro geschätzt.

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Stunden ist die Lage wieder unter Kontrolle

Aerzen (red). Nach dem Austritt von Ammoniak in der Aerzener Brotfabrik ist die Lage wieder unter Kontrolle. Am Montag war in dem Betrieb eine größere Menge des Atemgiftes ausgetreten.

Nach 22 Stunden hatte die Feuerwehr am Dienstagmorgen um 10 Uhr alle Sicherungsarbeiten abgeschlossen. An einer Anlage zur Schockfrostung von Kuchen war am Montag ein Austritt von Ammoniak festgestellt worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr Aerzen erkundeten die Lage: Eine größere Menge des Atemgifts war bereits in eine unter der Anlage befindlichen Wanne gelaufen und verdampfte von dort. Der Ammoniakgeruch war auch vor dem Gebäude deutlich wahrnehmbar. Daher entschloss sich der Einsatzleiter

weitere Gefahrguteinheiten zu alarmieren. Die Feuerwehreb Groß Berkel, Grießem, Herkendorf, Grupenhagen sowie der Gefahrgutzug und der ABC-Zug der Kreisfeuerwehr setzten sich nach Aerzen in Marsch.

Das bis dahin ausgetretene Ammoniak wurde mit Chemikalienbindemitteln aufgenommen und so unschädlich gemacht. Da im unmittelbaren Bereich der Anlage durch das gasförmige Ammoniak Explosions- und Gesundheitsgefahr bestand, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Die Arbeiter der Firma konnten alle unverletzt aus dem Gebäude geführt werden und wurden von der Firmenleitung nach Hause geschickt.

Bei weiteren Erkundungen wurde festgestellt, dass von der Anlage eine Leitung abgerissen war und so das Ammoniak aus zwei Öffnungen austreten konnte. Eine Öffnung konnte von den Einsatzkräften verschlossen werden, während die andere Öffnung auf Grund der Bauweise der Anlage nicht zugänglich war. Daher war es notwendig, die Anlage komplett zu entleeren. Eine Fachfirma lieferte dafür Spezialpumpen und besondere Auffangbehälter, um die 300 Liter Ammoniak aufzunehmen.

Das flüssige Ammoniak wurde so weit wie möglich aus der Anlage in die Spezialbehälter umgepumpt. Nachdem die überwiegende Menge abgepumpt war, wurde der Rest kontrolliert in das Gebäude abgelassen und weiter beheizt, um eine schnelle Verdampfung zu gewährleisten. Mit bis zu drei Hochleistungslüftern wurde dann der gasförmige Schadstoff aus der Halle gedrückt. Nachdem Messungen ergeben hatten, dass die Konzentration des Ammoniaks unter 150 ppm (parts per million) gefallen war, wurde die Lüftungsanlage der Produktionshalle wieder in Betrieb genommen.

Zurzeit liegt die Konzentration in der Halle bei 50 ppm, was dem Einsatztoleranzwert entspricht. Da weiterhin ein stechender Geruch in der Halle wahrnehmbar ist, werden die Be- und Entlüftungsmaßnahmen weiterhin durchgeführt.

Quelleninformationen
Autor: Friedrich-Wilhelm ThiesWebsite: http://www.dewezet.de

   
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 21/08/2019 - 06:49 Uhr
   

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