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Soldat schläft ein – Frontalcrash auf der B1

64-Jährige aus Groß Berkel schwer verletzt / Lenze-Mitarbeiter helfen, Auto zu löschen

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Der Toyota des Soldaten ist zerstört, doch der Fahrer wurde nur leicht verletzt. Foto: Dana

Groß Berkel (mafi). Es ist die Horrorvorstellung von wohl jedem Autofahrer: Ein entgegenkommender Wagen driftet auf die Gegenfahrbahn, das Ausweichen ist nicht mehr möglich, innerhalb von Sekunden knallt es. So geschehen gestern Nachmittag auf der Bundesstraße 1 bei Groß Berkel, rund 200 Meter hinter dem Ortsausgang in Richtung Hameln. Ein britischer Soldat, der sich auf dem Weg von Paderborn nach Hameln befand, war nach eigener Aussage eingenickt. Der Toyota des 26-Jährigen prallte frontal gegen einen Kleinbus aus Welliehausen. Dessen Fahrerin – eine 64-Jährige aus Groß Berkel – wurde schwer verletzt und an den Beinen eingeklemmt; ihre Beifahrerin (55) aus Aerzen und der Brite kamen mit leichten Verletzungen davon.

Die Zerstörungen sind immens. Und doch hätte der Unfall wesentlich schlimmere Folgen haben können. In dem Kleinbus werden normalerweise Kinder befördert, doch zum Zeitpunkt des Unfalls um 15.15 Uhr waren keine jungen Passagiere an Bord. Der Pkw geriet nach dem Zusammenstoß in Brand. Mit Feuerlöschern eines Linienbusses und der nahen Firma Lenze konnten die Flammen aber schnell erstickt werden, schildert Polizeioberkommissar Thomas Döhrhoff von der Polizeistation Aerzen. Die Feuerwehren von Groß Berkel, Aerzen und die Werksfeuerwehr von Lenze rückten mit sieben Fahrzeugen an. Die Rettungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis 17.30 Uhr. Der Verkehr wurde über die Ohrsche Straße umgeleitet. Doch die Lkw- und Busfahrer, die im Stau an der Unfallstelle standen und nicht wenden konnten, mussten viel Geduld aufbringen.

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Stunden ist die Lage wieder unter Kontrolle

Aerzen (red). Nach dem Austritt von Ammoniak in der Aerzener Brotfabrik ist die Lage wieder unter Kontrolle. Am Montag war in dem Betrieb eine größere Menge des Atemgiftes ausgetreten.

Nach 22 Stunden hatte die Feuerwehr am Dienstagmorgen um 10 Uhr alle Sicherungsarbeiten abgeschlossen. An einer Anlage zur Schockfrostung von Kuchen war am Montag ein Austritt von Ammoniak festgestellt worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr Aerzen erkundeten die Lage: Eine größere Menge des Atemgifts war bereits in eine unter der Anlage befindlichen Wanne gelaufen und verdampfte von dort. Der Ammoniakgeruch war auch vor dem Gebäude deutlich wahrnehmbar. Daher entschloss sich der Einsatzleiter

weitere Gefahrguteinheiten zu alarmieren. Die Feuerwehreb Groß Berkel, Grießem, Herkendorf, Grupenhagen sowie der Gefahrgutzug und der ABC-Zug der Kreisfeuerwehr setzten sich nach Aerzen in Marsch.

Das bis dahin ausgetretene Ammoniak wurde mit Chemikalienbindemitteln aufgenommen und so unschädlich gemacht. Da im unmittelbaren Bereich der Anlage durch das gasförmige Ammoniak Explosions- und Gesundheitsgefahr bestand, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Die Arbeiter der Firma konnten alle unverletzt aus dem Gebäude geführt werden und wurden von der Firmenleitung nach Hause geschickt.

Bei weiteren Erkundungen wurde festgestellt, dass von der Anlage eine Leitung abgerissen war und so das Ammoniak aus zwei Öffnungen austreten konnte. Eine Öffnung konnte von den Einsatzkräften verschlossen werden, während die andere Öffnung auf Grund der Bauweise der Anlage nicht zugänglich war. Daher war es notwendig, die Anlage komplett zu entleeren. Eine Fachfirma lieferte dafür Spezialpumpen und besondere Auffangbehälter, um die 300 Liter Ammoniak aufzunehmen.

Das flüssige Ammoniak wurde so weit wie möglich aus der Anlage in die Spezialbehälter umgepumpt. Nachdem die überwiegende Menge abgepumpt war, wurde der Rest kontrolliert in das Gebäude abgelassen und weiter beheizt, um eine schnelle Verdampfung zu gewährleisten. Mit bis zu drei Hochleistungslüftern wurde dann der gasförmige Schadstoff aus der Halle gedrückt. Nachdem Messungen ergeben hatten, dass die Konzentration des Ammoniaks unter 150 ppm (parts per million) gefallen war, wurde die Lüftungsanlage der Produktionshalle wieder in Betrieb genommen.

Zurzeit liegt die Konzentration in der Halle bei 50 ppm, was dem Einsatztoleranzwert entspricht. Da weiterhin ein stechender Geruch in der Halle wahrnehmbar ist, werden die Be- und Entlüftungsmaßnahmen weiterhin durchgeführt.

Quelleninformationen
Autor: Marc FisserWebsite: http://www.dewezet.de

   

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