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Immer wieder neue Pläne und Verzögerungen

Nach langem Warten verfügen Groß Berkeler Einsatzkräfte über das ersehnte Feuerwehrgebäude

 

Groß Berkel (sbr). Wenn es um den Neubau des Feuerwehrhauses in Groß Berkel geht, kann man mittlerweile von einer Odyssee sprechen. Auf den Tag fast genau zwei Jahre ist es nun schon her, dass Bürgermeister Bernhard Wagner, Architektin Annette Tintel und Groß Berkels Ortsbrandmeister Hartwig zur Mühlen pünktlich zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr feierlich die Grundsteinlegung vollzogen. Mit dem Beginn des Bauprojektes, für das damals eine Bauzeit von einem Jahr und Kosten in Höhe von rund 600 000 Euro kalkuliert worden waren, sollte eigentlich ein Schlussstrich unter die langjährige Diskussion um die Realisierung des Feuerwehrhaus-Neubaus in Groß Berkel gezogen werden. So war zumindest die Planung vonseiten der Gemeinde. Zwei Jahre, weit über 3000 ehrenamtliche Arbeitsstunden der Feuerwehr sowie etliche unerwartete Bauverzögerungen später war es nun endlich soweit: Die freiwilligen Brandschützer konnten ihr neues Domizil beziehen.

Dabei reicht die Vorgeschichte noch länger zurück. Das Gelände der ehemaligen Straßenmeisterei war bereits Anfang 2007 gekauft worden, nachdem die Ortswehr schon seit Jahren über Raumnot an ihrem alten Standort geklagt hatte. Ursprünglich vorgesehen war zunächst lediglich der Umbau des Straßenmeisterei-Gebäudes, was sich aber als unrealistisch erwies. Was das Gesamtprojekt nun letztendlich gekostet hat, darüber soll am Donnerstag zunächst die Politik informiert werden.

Ein unübersehbarer roter Schriftzug am Gebäude gibt Aufschluss, wo die Feuerwehr jetzt zu Hause ist. „Trotz der unerwartet langen Bauphase und des Wartens auf den ersehnten Umzugstermin sind die Kameraden und Kameradinnen nach wie vor begeistert von der Funktionalität des Gebäudes und vor allem auch stolz auf das, was sie im Innenbereich in ihrer Freizeit ehrenamtlich realisieren konnten. Auch die Gestaltung des Außenbereiches werden wir selbst übernehmen, haben die Pflanzaktion aber bedingt durch die langanhaltende Trockenheit auf den Herbst verschoben“, erklärt Ortsbrandmeister Hartwig zur Mühlen.

Alle Interessierten sind am Sonntag, 26. Juni, ab 11 Uhr zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Dann haben alle Groß Berkeler und Gäste die Möglichkeit, hinter die Kulissen des neuen über 700 Quadratmeter großen Feuerwehrhauses zu schauen.

Bereits wenige Stunden nach dem Umzug musste sich das neue Domizil bereits bewähren – die Feuerwehr musste zur Firma Lenze ausrücken. „Alle Aktiven haben ohne Probleme ihren Spind samt Ausrüstung und den Weg zu den Einsatzfahrzeugen gefunden“, konnte der Ortsbrandmeister nach der erfolgreichen Feuerprobe für das neue Feuerwehrhaus vermelden. Der nächtliche Einsatz entpuppte sich übrigens als Fehlalarm. Für die besondere Bodengestaltung im Eingangsbereich dürften die Einsatzkräfte im Ernstfall allerdings keinen Blick übrig gehabt haben, obwohl das Groß Berkeler Ortswappen, als Mosaik eingelassen in den gefliesten Boden, kaum zu übersehen ist. Und „rechts die Herren – links die Damen“ müsste der Hinweis zu den Umkleidekabinen und sanitären Einrichtungen lauten, die im neuen Feuerwehrhaus den aktuellen Richtlinien entsprechend räumlich voneinander getrennt sind.

Eine Stiefelwaschanlage mit zusätzlichem Platz für verdreckte Einsatzkleidung gehört zu den kleinen Dingen, die das neue Domizil der Stützpunktwehr zu etwas Besonderem machen, genau wie die selbstgebaute Arbeitsleinen-Trockenanlage, mit deren Hilfe auch Schläuche zum Trocknen aufgehängt werden können. In der großen Fahrzeughalle, die Platz für vier Einsatzfahrzeuge bietet, finden auch die beiden Anhänger der Feuerwehr ihren Stellplatz. Abgeteilt von der Wagenhalle befindet sich die Werkstatt, in der kleinere Reparatur- und Wartungsarbeiten an der Ausrüstung vorgenommen werden können. Der Jugendfeuerwehr steht eine der Garagen auf dem über 2000 Quadratmeter großen Gelände am Dibbetweg als Lagerraum für ihre Ausrüstung zur Verfügung. Theorie wird den Nachwuchsbrandschützern, genau wie den Aktiven, im Schulungsraum vermittelt. Dass der Feuerwehrnachwuchs aber auch praktisch auf Zack ist, stellten die Jugendlichen erstmals in der 30-jährigen Geschichte der Jugendfeuerwehr mit dem hervorragenden 9. Platz beim Kreiswettbewerb eindrucksvoll unter Beweis. „Und durch den Teilnahmeverzicht einer Friedrichsburger Gruppe haben sich unsere Jugendlichen mit ihrem tollen Ergebnis auch noch zur Teilnahme am Bezirkswettbewerb qualifiziert“, erklärt Jugendfeuerwehrwart Stephan Schünke stolz. Die Jugendfeuerwehr feiert ihr 30-jähriges Bestehen übrigens am 17. September ebenfalls mit einem Tag der offenen Tür. Wer also den ersten Tag der offenen Türen verpasst, hat drei Monate später noch einmal die Möglichkeit, das Gebäude von innen zu inspizieren.

Die Einsatzkräfte aus Groß Berkel sind stolz auf ihr neues Feuerwehrhaus, das sie nach vielen Jahren der Planung endlich mit dem Fahrzeugpark beziehen konnten.

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Anne Bisanz freut sich über den zusätzlichen Stauraum in den Spinten des Damenumkleideraums. „Endlich genug Platz für Schuhe und Handtasche“, scherzt die stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin.

 

Fotos: sbr

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Quelleninformationen
Autor: Sabine BrakhanWebsite: http://www.dewezet.de

   

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Letzte Aktualisierung 05/12/2019 - 21:39 Uhr
   
   
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