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Erst gegrillt, dann brennt es mitten im Wald

Eingreifen der Feuerwehr verhindert Schlimmeres / Einsätze am Freitag, Samstag und gestern

 

Groß Berkel/Welsede (tis). Im Weserbergland gilt seit einigen Tagen wegen der anhaltenden Trockenheit die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe. Trotzdem grillten Unbekannte mitten im Wald. Im Riepen, oberhalb der Groß Berkeler Maikuhle, war in einer abgeschnittenen Blechtonne ein Grillfeuer entfacht worden. Zwar wurde später die Glut mit Erde abgedeckt, der heiße Boden der Blechtonne setzte aber den trockenen Waldboden in Brand.

Am Samstag um 7.44 Uhr wurde die Feuerwehr Groß Berkel alarmiert. „Eine Rauchwolke und später Flammen wiesen uns den Weg zur Brandstelle mitten in einem Mischwaldbestand“, sagt Michael Waczynski, Gruppenführer des Tanklöschfahrzeuges. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. „Dabei kam uns zur Hilfe, dass wir mit unserem geländegängigen Unimog fast direkt bis an die Brandstelle fahren konnten und nicht erst über etliche Meter Schläuche verlegen mussten“, erklärt Ortsbrandmeister Hartwig zur Mühlen. Um am Brandort genügend Löschwasser zu haben, wurde die Feuerwehr Aerzen mit dem Tanklöschfahrzeug nachgefordert. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Bereits am Freitagabend war ein Flächenbrand zwischen Lüntorf und Welsede von einem Autofahrer gemeldet worden. Um 20.06 Uhr waren die Wehren Welsede, Amelgatzen und Grohnde alarmiert worden. Als diese eintrafen, stellte sich heraus, dass nahe des Welseder Friedhofs am Straßenrand der L429 auf rund acht Metern Büsche und Gestrüpp brannten. Auch dieses Feuer war schnell gelöscht. Eine weggeworfene Zigarettenkippe könnte Brandursache gewesen sein.

Gestern brannte es am Forsthaus Welsede. Um 17.11 Uhr gab es Alarm für die Feuerwehr. Auf rund 60 Quadratmetern standen Fichtenzweige, die am Boden lagen, in Flammen. Schnell konnten die Einsatzkräfte das Feuer löschen und damit Schlimmeres verhindern. 75 Feuerwehrleute von fünf Ortswehren waren im Einsatz. Brandursache ist auch vermutlich eine weggeworfene Zigarettenkippe.

Die Feuerwehren weisen nochmals dringend daraufhin, dass derzeit eine hohe Waldbrandgefahr (Stufe 4 von 5) besteht. Daher gilt ein absolutes Verbot für offenes Feuer in Wäldern, auch für Grillfeuer. Ebenso ist es verboten, in den Wäldern zu rauchen. Es sollten keine brennenden Zigaretten aus dem Autofenster geworfen werden. Fahrzeuge nur auf ausgewiesene Parkplätze abstellen, Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden. Flaschen sollten nicht achtlos in Wald und Flur geworfen werden, es könnte zum Brennglaseffekt kommen.

Zufahrten zu den Wäldern sollten als Rettungswege freigehalten werden. Brände oder Rauchentwicklungen sofort über den Notruf 112 der Feuerwehr melden.

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Quelleninformationen
Autor: Friedrich-Wilhelm ThiesWebsite: http://www.dewezet.de

   
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Letzte Aktualisierung 22/08/2019 - 02:33 Uhr
   

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