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Meterhohe Flammen wüten in Groß Berkel - Feuerwehr rettet Haus

Flammen bedrohen Wohnhaus - Großalarm

Feuer greift von Geräteschuppen auf Lager über / Sanitäter bringen Mittvierziger ins Krankenhaus

 

Groß Berkel (ube). „Mann, das hätte böse enden können“, sagt Groß Berkels Ortsbrandmeister Hartwig zur Mühlen, atmet auf und wischt sich Ruß aus dem Gesicht. Gestern um 17.45 Uhr stand an der Straße „Am Flöth“ ein Geräteschuppen lichterloh in Flammen. Das Feuer griff auf ein benachbartes Lager über. Durch die extreme Strahlungshitze schmolz die Kunststoffverkleidung des Dachüberstands eines Wohnhauses, platzten Fensterscheiben. Zahlreiche Menschen sahen den glutroten Flammenschein und alarmierten die Regionalleitstelle „Weserbergland“.

Notdienst-Arzt Dr. Christoph Garbe und Rettungsassistent Daniel Glinski vom Centralen Krankentransport hatten ganz in der Nähe einen Hausbesuch gemacht – das Team alarmierte zunächst die Feuerwehr, suchte dann den Brandort nach Verletzten ab.

Ein Nachbar schnappte sich seinen Gartenschlauch, wollte löschen, doch die Wasserpumpe sprang nicht an. Der Mittvierziger wurde später mit dem Rettungswagen des Roten Kreuzes vorsorglich ins Krankenhaus an der Weser gebracht. „Könnte durchaus sein, dass er zu viel giftige Rauchgase eingeatmet hat“, sagt Einsatzleiter Hartwig zur Mühlen.

Die Feuerwehr Groß Berkel war sehr schnell vor Ort. Die Freiwilligen hatten sich gerade an der Kirche versammelt, um zwei Weihnachtsmarkt-Buden abzubauen – da piepten plötzlich die Funkmeldeempfänger, heulten die Sirenen. Aufgrund der vielen Notrufe, löste die Leitstelle 2. Alarm aus. Sirenen riefen nun auch die Freiwilligen aus Aerzen zum Löscheinsatz. Zur Verstärkung rückten zudem die Werkfeuerwehr Lenze und die Drehleiter der Feuerwehr Hameln aus.

Die Ortswehr Groß Berkel hatte das um sich greifende Feuer rasch unter Kontrolle. Wieder einmal zeigte sich, wie wichtig es ist, Wasser an Bord eines Löschfahrzeuges zu haben. Um ein Haar hätte auch das Wohnhaus Feuer gefangen. „Wir haben Schlimmeres verhindert“, sagt Ortsbrandmeister Hartwig zur Mühlen.

Polizeibeamte aus Bad Pyrmont befragten Zeuge, suchten nach Spuren. Die Brandursache sei noch völlig unklar, sagte ein Ermittler.
Heute werden Brandursachen-Ermittler nach Groß Berkel kommen, die verkohlten Überreste untersuchen und weitere Nachforschungen anstellen. Der Gesamtschaden, so ein Polizist bei Redaktionsschluss, könnte durchaus 50 000 Euro betragen.

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Feuerschein und Funkenflug: Zwischen Gebäuden lodern meterhohe Flammen. Ein Wohnhaus ist in Gefahr. Es wird durch Strahlungshitze beschädigt.

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Dicht an dicht stehen Garagen und Lagerschuppen. Feuerwehrleute kämpfen gegen eine Flammenwand. Einsatz auf dem verqualmten Dibbetweg: Feuerwehrleute rollen Schläuche aus, schließen sie an einen Hydranten an.

 

 

 

 

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Quelleninformationen
Autor: Ulrich BehmannWebsite: http://www.dewezet.de

   
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Letzte Aktualisierung 22/08/2019 - 02:54 Uhr
   

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