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Letzter Einsatz  

Brandeinsatz
16.08.2020
Dehmke, Auf der Horst
   

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Brandeinsatz
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Einsatzort Details

Dehmke, Auf der Horst
Datum 16.08.2020
Alarmierungszeit 01:33 Uhr
Alarmierungsart Digitaler Meldeempfänger
Einsatzleiter stv. GemBM
eingesetzte Kräfte

FF Groß Berkel
FF Aerzen
    FF Dehmke
      FF Gellersen
        FF Herkendorf
          FF Königsförde/Selxen
            WF Lenze
              GemBM Aerzen
                1. stv. GemBM Aerzen
                  FüGrp Aerzen
                    FF Hameln
                      Stv. KBM
                        Stv. BAL West
                          FTZ (mit GW-AS)
                            Rettungsdienst
                              DRK SEG Hameln
                                POL
                                  Presse
                                    Fahrzeugaufgebot   TLF 8-W  LF 8/6  MTW  KdoW  FwA-S
                                    Brandeinsatz

                                    Einsatzbericht

                                    Am Sonntagmorgen war die Nacht für die Kräfte der Feuerwehren Groß Berkel und Dehmke schon um kurz nach halb 2 vorbei. Sie wurden mit dem Einsatzstichwort „FEU Mittel, Rauch und Flammenschein sichtbar“ nach Dehmke alarmiert.

                                    Schon kurz nach der Alarmierung machten sich die ersten Groß Berkeler Kräfte mit dem LF 8/6 auf den Weg nach Dehmke. Kurz vor Erreichen der Einsatzstelle wurde dann durch den Gruppenführer der Ortswehr Dehmke die erste Lagemeldung abgegeben. Es hieß, dass ein Terrassendach brennen soll und das Feuer bereits auf den Dachstuhl des Hauses übergegriffen hatte.

                                    Nach Erreichen der Einsatzstelle bauten die Groß Berkeler Kräfte sofort einen Löschangriff auf und sorgten mit einer Riegelstellung dafür, dass sich das Feuer nicht auf den noch nicht betroffenen Dachstuhl ausweitete. Leider kam es kurz nach Beginn der Löscharbeiten zu einer Durchzündung des im Brand befindlichen Dachstuhls, was zur Folge hatte, dass schlagartig nicht nur ein kleiner Teil sondern der komplette Dachstuhl des Wohnhauses brannte.

                                    Während diese Maßnahmen liefen, wurde durch den Einsatzleiter (stv. Gemeindebrandmeister) sofort der 1. Nachalarm ausgelöst um weitere Kräfte an der Einsatzstelle zu haben. Aufgrund dessen machten sich noch die Feuerwehren Aerzen und Königsförde-Selxen, die Werkfeuerwehr Lenze, die Drehleiter der Feuerwehr Hameln, der Gerätewagen Atemschutz des Landkreises und ein größeres Aufgebot an Rettungsdienstkräften auf den Weg nach Dehmke.

                                    Erschwert wurden die Löscharbeiten durch eine auf dem Dach befindliche Photovoltaikanlage, wodurch ein gezieltes Ablöschen des Dachstuhls vom Boden sich schwierig gestaltete.

                                    Nach ca. einer ¾ Stunde zeigte der Einsatz von 4 C-Rohren und einem Wenderohr die erste Wirkung, sodass man die erste Lage entschärft hatte. Jetzt begannen die eingesetzten Kräfte damit, ein Wiederaufflammen zu verhindern und alle restlichen Glutnester abzulöschen. Dieses zog sich bis in die frühen Morgenstunden hin.

                                    Durch das DRK wurde für die eingesetzten Kräfte eine Verpflegungsstelle mit Kaffee, Kaltgetränken und Brötchen aufgebaut. Der GW A/S (Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz) tauschte benutzte Atemschutzgeräte und Behälter der Atemschutzgeräteträger.

                                    Nach ca. 4 ½ Stunden waren dann die Löscharbeiten so weit beendet, dass die Kräfte allmählich ihre Gerätschaften wieder zurück bauen und verstauen konnten. Nachdem dann ca. eine halbe Stunde später Feuer aus gemeldet wurde, konnten die Groß Berkeler Kräfte all ihre Geräte und Armaturen auf dem Fahrzeug verstauen. Als dieses erledigt war, verließen sie die Einsatzstelle und kehrten zum Feuerwehrhaus zurück. Lediglich die Ortswehr Dehmke verblieb vor Ort und stellte noch eine Brandwache.

                                    Im Feuerwehrhaus angekommen wurden benutzte Schläuche getauscht, Armaturen gereinigt und sämtliche benutzen Gegenstände sowie der Großteil des Fahrzeuginnenraums desinfiziert, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen. Als dieses erledigt war, war der Einsatz nach ca. 6 Stunden beendet.

                                     

                                    sonstige Informationen

                                    Einsatzbilder

                                     
                                       
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